„Ich wandre durch Theresienstadt“
Kompositionen aus dem Konzentrationslager
Ende Januar 2026 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal.
Das Namu Ensemble präsentiert in Kooperation mit dem Kultur in Oyten e. V. Kompositionen der jüdischen Komponist*innen, die in Theresienstadt interniert wurden. Fast alle dieser Komponist*innen wurden in Auschwitz ermordet.
In den Jahren 1940 – 1945 waren im Konzentrationslager Theresienstadt ein Großteil der im tschechischen Raum berühmten jüdischen Komponist*innen und Musiker*innen interniert. Die Komponist*innen und ihre Kompositionen wurden während des Krieges als Propaganda für das Vorzeige-KZ Theresienstadt missbraucht und später für lange Zeit vergessen. Dieses moderierte Konzert gibt den wertvollen Werken dieser Komponist*innen eine Bühne.
Das Namu Ensemble
Das Namu Ensemble schafft Platz für unterrepräsentierte Komponist*innen auf Bremer Bühnen. Seit 2020 überzeugt der Bremer Klangkörper mit der besonderen Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Geige, Cello und Kontrabass.
Projektarbeiten
Ab 15:00 Uhr stellen Schülerinnen und Schüler der 10.und 11. Klassen der IGS Oyten im Rathaus Projektarbeiten zu den Themen Holocaust, Theresienstadt sowie Manipulation in Medien vor.
Einlass: 15 Uhr
Beginn des Konzerts: 17 Uhr
Diese Veranstaltung wird gefördert von der Waldemar Koch Stiftung, dem Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, der Stiftung Niedersachsen sowie der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

Buchungen
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